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Finanz Lexikon         
19Aug

In der aktuellen Ausgabe „Finanztest“ stellt die Stiftung Warentest eindrucksvoll dar, dass trotz gesunkenem Leitzins viele Finanzinstitute extrem überhöhte Dispozinsen verlangen. Kurz erläutert – die Banken erhalten so günstig wie noch nie Kredite, geben die guten Konditionen allerdings nicht an ihre Kunden weiter – und das auch noch in einer Wirtschaftskrise.

An der Spitze der Abkassierer stehen nach dem Bericht der Stiftung Warentest die Citibank und die Santander Consumer Bank, die fast satte 17 Prozent als Zins für eine Überziehung des Girokontos verlangen. Aber auch die Konditionen der Sparkassen in Berlin, Frankfurt, Köln-Bonn sowie die Bremische Volksbank sind lt. Stiftung Warentest viel zu hoch.

Aber es gibt auch noch günstige Anbieter. Dazu zählen die DAB Bank, DKB, Ethikbank, PSD Berlin-Brandenburg, PSD Nürnberg sowie die Skatbank.

Die Sparzinsen wurden allerdings im Gegensatz zu den Dispozinsen an den niedrigen Leitzins angepasst. Statt vorher 4 % Zinsen kann man heute mit 2 % schon durchaus zufrieden sein.

Die Experten von Stiftung Warentest empfehlen, sich auf jeden Fall nach günstigeren Alternativen umzuschauen. Die Möglichkeit von wesentlich günstigeren Abrufkrediten sollte genutzt werden.

Übrigens – mehr als 20 Finanzinstitute haben an dieser Umfrage der Stiftung Warentest nicht teilgenommen …

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