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Finanz Lexikon         
12Sep

Da die Krankenkassen auch weiterhin auf staatliche Zuschüsse nicht verzichten können, wird die Beitragshöhe auch für das kommende Jahr beibehalten. Das bedeutet, dass zahlreiche Versicherte zusätzlich stärker belastet werden als zuvor.

Laut Aussage des Spitzenverbandes der Kassen, wird es außerdem zu Zusatzbeiträgen kommen. Aus den Worten der Präsidentin des Verbandes, Doris Pfeiffer, ließ sich entnehmen, das der Jahresanfang für die meisten Versicherten mit Forderungen für Zusatzbeiträge der Kassen beginnen könnte.

Für den Oktober werden die Angaben des Schätzkreises für die Krankenversicherung erwartet. Jede Kasse muss anhand dieser Daten errechnen, ob sie mit dem Fond über die Runden kommt oder ob Zusatzbeiträge erhoben werden müssen, erklärte die oberste Chefin der Kassen. Diese Vorgehensweise liege allein an der finanziellen Lage der Versicherer. Am Jahresende besteht allenfalls Aussicht auf eine Ausgeglichenheit in der Haushaltskasse. Würde der Bund das Darlehn nicht gewähren, käme der Gesundheitsfond in arge finanzielle Bedrängnis. Ein Anheben des Beitragssatzes auf 14,9 Prozent ist dennoch nicht vorgesehen.

Eine zentrale Stelle für die gesetzlichen Krankenversicherungen wird den Kassen einen Pauschalbetrag pro Patient zuweisen. Ist dieser nicht ausreichend, sind die Kassen berechtigt einen Zusatzbeitrag von monatlich acht Euro für jeden Versicherten zu erheben. Dies ist ohne Prüfung der Einkommensverhältnisse des Versicherten möglich. Eine Prüfung durch die Kasse ist erst gegeben, wenn der Betrag darüber hinaus geht und wird sich auf ein Prozent des Einkommens beschränken.

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