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Finanz Lexikon         
16Sep

Ulla Schmidt verspricht stabile Beiträge, doch machen die Krankenkassen da mit? Momentan macht Sie sich keine Freunde bei den Kassen und Ärztekammern.

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hält es nicht für notwendig, die Krankenkassenbeiträge zu erhöhen. Die etwa fünf Milliarden Euro Überschüsse aus dem vergangen Jahr und 1,2 Milliarden Euro aus dem ersten Halbjahr 2009 wäre ein gutes Zeichen dafür, dass damit die schwierige wirtschaftliche Lage überbrückt werden kann. Darüber hinaus erhöht der Bund den Steuerzuschuss im Jahr 2010 um 4,6 Milliarden auf 11,8 Milliarden Euro.

Krankenkassen erwägen Zusatzbeiträge

Dafür erntet Ulla Schmidt jedoch starke Kritik von der Bundesärztekammer und den Krankenkassen. Sollte es nächstes Jahr schon zu rückläufigen Einnahmen kommen, warnen die Krankenkassen vor der Rationierung im Gesundheitswesen.

Seit der neue Gesundheitsfond in Kraft getreten ist, legt die Regierung den Beitragssatz fest. Wenn die Zuweisung aus dem Fonds nicht ausreicht, darf die Krankenkasse einen Zusatzbeitrag veranlagen. Bisher hat dies erst eine Kasse verlangt. Die Befürchtung viele Mitglieder dadurch zu verlieren, sei noch sehr hoch. Doch ob dies im kommenden Jahr so bleibt? Mehrere Kassen erwägen für 2010 eine Zusatzbeitrag ein zu führen.

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Eine Antwort zu “Bleiben Kassenbeiträge stabil?”

  1. Finore sagt:

    Ich finde es eine Frechheit, dass die Kassenbeiträge stetig steigen, die Leistungen der Kassen aber sinken und die hohen Umsätze nicht dem Versicherten zugute kommen.