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Finanz Lexikon         
15Okt

Die Deutschen lassen sich ihre Sicherung für ihre Vermögenswerte, wie das Auto und die Wohnungseinrichtung sehr viel kosten. Eine Vollkaskoversicherung haben 36 Prozent und eine Hausratversicherung haben 77 Prozent der Deutschen abgeschlossen. Dagegen wurde eine Berufsunfähigkeitsversicherung nur von 24 Prozent der Deutschen unterschrieben. Die eigene Arbeitskraft scheint nicht viel wert zu sein.

Dabei ist diese Absicherung in der heutigen Zeit sehr wichtig. „Viel zu wenige haben sich abgesichert und wenn doch, haben sie oft nur einen begrenzten Schutz vereinbart“, beklagt Thorsten Rudnik vom Bund der Versicherten (BdV). Vergangenes Jahr wurden zwar 17 Millionen Verträge geschlossen, aber die durchschnittliche Absicherung beträgt nur 540 Euro als monatliche Rente.

BU ist eine Risikoversicherung

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) sollte immer als einzelne Versicherung abgeschlossen werden und nicht als Koppelprodukt. Denn, wenn ein Kunde aus unterschiedlichen Gründen aus dem Vertrag austritt, verliert er auch seinen BU-Schutz. Bei einem Neuabschluss können höhere Prämien entstehen oder ein Antrag wird von der Versicherung abgelehnt, wegen inzwischen aufgetretenen Krankheiten.

Bei den Inhalten sollte darauf geachtet werden, dass keine Klausel enthält, dass der Schutz nur greift, wenn kein anderer Beruf mehr ausgeübt werden kann. Des weiteren gibt es eine Nachversicherungsgarantie. Darin wird angeboten, dass man ohne neue Gesundheits-prüfung eine höhere Rentenzahlung vereinbart. Am besten man legt sich eine private Altersvorsorge zu. Hier wäre die Riester-Rente eine sichere Alternative.

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