Das Geschäft für Mercedes läuft nicht gut. Die Verluste gehen in die Milliarden und bei Audi und BMW steht der Stern hinten an. Nicht zuletzt durch neue Qualitätsmängel, was das Image nicht gerade steigen lässt.
Dieter Zetsche, Vorstandschef des Autobauers, stehen keine rosigen Zeiten bevor. Erst lässt man ihn am Eingang der IAA Messe in Frankfurt Minuten lang warten, da er seine Eintrittskarte vergessen hatte und man ihn nicht erkannte und dann musste er sich auch noch unangenehmen Fragen von den Journalisten stellen. Diese wollten unter anderem wissen, ob er seine Position bei Mercedes aufgeben müsse und ob der Konzern auch bald Staatshilfen, wie Opel, bräuchte.
Der „Mercedes unter den Produkten“ ist er nicht mehr. Im Premiummarkt legten Audi und BMW zu und verwiesen Daimler damit vom Thron. Mit dem CO2-Ausstoß gibt es auch Probleme. Der sei immer noch zu hoch und verbannt Daimler damit auf die letzten Plätze. Die neue E-Klasse war der Hoffnungsträger, doch dort liegt der Absatz unter rund einem Drittel, als erwartet, was aber auch am Versagen zahlreicher Dieselmotoren liegen kann. In dem momentanen Kompakt- und Kleinwagen Boom kann Mercedes nichts groß bieten und die schnell rostende A- und B-Klasse wirft kein gutes Licht auf den Konzern.
Doch mit rund 14 Milliarden Euro Reserven ist der Konzern noch abgesichert. Die Verluste hätten sich im dritten Quartal entspannt und durch Gewinn an Absatzmärkten in China und bei den Bus-Geschäften, ist Besserung in Sicht.
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