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Lange Zeit glaubte keiner mehr an den Erfolg von Amazon.com. Doch stetig wachsender Umsatz brachte Gründer Jeff Bezos Respekt und Ansehen ein.

Amazon.com mauserte sich zum größten Online-Händler weltweit. So unglaublich es auch klingen mag, aber erstaunlicher Weise brachten Schulden den lang erwarteten Gewinn. Dieser kam im Januar 2002, erst sieben Jahre nach Gründung. Denn die damalige Talfahrt des Euros haben langfristige Schulden, die in der europäischen Währung abgeschlossen wurden, dezimiert. Kurz zuvor kamen Gerüchte auf, das Unternehmen stehe vor dem Bankrott.

Jeff Bezos hatte bis dahin nicht viel Freunde gewonnen. Mit 2,9 Milliarden Dollar Verlust war er an der Börse kein gern gesehener Gast und Kollegen fingen an, ihm zu misstrauen. Doch sein beständiger Optimismus hat ihn bis heute auf dem Platz des Vorstandschefs gehalten und seit 2003 schreibt das Online-Unternehmen Gewinne. Das letzte Quartal wurde mit einer Gewinnsteigerung von 7 Prozent abgeschlossen.

Mit Verkauf von Büchern, Musik-CDs, Unterhaltungselektronik, Spielzeug, Möbel, Medi-kamente und Kleidungsstücke dominiert Amazon.com den Online-Handel in Nordamerika und Europa. Es können auch Spielfilme ausgeliehen und Musik und elektronische Bücher heruntergeladen werden. Langfristiges Denken und einige Risikos eingehen, das ist Bezos Erfolg, sagt er selbst.

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