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Sein Geld in ein Eigenheim zu investieren, ist meist rentabler als andere Geldanlagen und Miete. Daher empfehlen auch Finanzexperten, sich eher Immobilien zu kaufen, als das Geld auf der Bank zu lassen. Wie die Zeitschrift "Finanztest" in ihrer jüngsten Ausgabe berichtete, fand die Stiftung Warentest bei einem Vergleich heraus, dass die Käufer einer Wohnung in finanzieller Hinsicht schon nach sechs Jahren besser da stehen als Mieter.

Unter Berücksichtigung der Restschuld war gemäß der angestellten Berechnung das Haus nach diesem Zeitraum mehr wert, als die Geldanlage des Mieters. Nach 26 Jahren war der Unterschied sogar erheblich höher zu Gunsten des Wohnungskäufers ausgefallen. Da war nämlich der Kredit laut Modellrechnung komplett abbezahlt worden, und der Immobilienkäufer konnte ab dann mietfrei wohnen. Nur vier Jahre danach, wurde das Wohneigentum bereits um EUR 145.000 höher beziffert, als die Geldanlage. Während die Immobilie einen Wert von EUR 243.000 aufweisen konnte, brachte es die Geldanlage lediglich auf EUR 98.000. “Finanztest” berichtete weiter, dass sich mit der Vermietung einer Dreizimmer-Wohnung von bis zu 80 Quadratmetern bis zu sieben Prozent Rendite erzielen ließen.

Der Modellrechnung wurden folgende Eckdaten zu Grunde gelegt: Kaufpreis der Eigentumswohnung (100 Quadratmeter Wohnfläche) EUR 180.000. Die jährliche Wertsteigerung (bei einem Zeitraum von 30 jahren) wurde mit einem Prozent angegeben. Dem gegenüber stand die Kaltmiete für ein vergleichbares Objekt. Die Verzinsung der Geldanlage erfolgte zu jährlich vier Prozent. Die Höhe des Eigen- bzw. Startkapitals betrug jeweils EUR 49.000. Die Preise für Immobilien blieben in den letzten Jahren relativ stabil. Allerdings hängen laut “Finanztest” die Chancen einer rentablen Immobile natürlich von der Marktentwicklung ab.

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