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Es sind nicht nur die Auswirkungen der Finanzkrise, die dazu geführt haben, dass die Menschen bei ihren Geldanlagen jetzt einerseits langfristig denken und andererseits auch Aspekte wie Umweltschutz oder soziale Verträglichkeit in ihre persönliche Anlagestrategie mit einbeziehen. Die so genannten „nachhaltigen Anlagen“ versprechen keine kurzfristig hohen spekulativen Renditen sondern langfristig einen stabilen Zuwachs im mittleren Renditebereich. Im Schnitt lassen sich mit solchen Kapitalanlagen um die fünf Prozent pro Jahr erwirtschaften.

Was viele Menschen davon allerdings noch immer abhält, ist die vielerorts fehlende Transparenz dieser Anlagen. Denn dass sie von den Fakten her halten, was sie versprechen, beweist die Münchener Rück, die zu einem erheblichen Teil auf solche Anlageformen setzt und als eine der wenigen deutschen Gesellschaften die Finanzkrise ohne größere Verluste bewältigen konnte. Insgesamt gehen die Statistiker davon aus, dass zwei Drittel der in nachhaltige Anlageformen getätigten Investitionen von Versicherungen, Fondsgesellschaften und anderen Institutionen stammen.

Einen ersten Anlauf bei der besseren Information der Kunden über die Wirkungsweisen solcher Investitionen hat man erfolgreich mit der gesetzlichen Verpflichtung zur umfassenden Risikoberatung und Dokumentation der Beratungsgespräche genommen. Jetzt soll ein zweiter Schritt folgen, indem ein Transparenzlogo eingeführt wird, dass für ganz Europa einheitlich gelten soll. Hier spielt bei der Vergabe die Offenlegung aller mit dem jeweiligen Produkt verbundenen Aspekte eine entscheidende Rolle.

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