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Direktbanken verfügen über kein Filialnetz, wie etwa die Sparkassen und Volksbanken, bieten ihren Kunden aber schon mal günstigere Konditionen bei der automatischen Geldauszahlung. Weil dies den Sparkassen zunehmend ein Dorn im Auge war, sperrten sie kurzerhand den Zugang ihrer Automaten für Direktbankkunden.
Inzwischen zeichnet sich aber eine Möglichkeit ab, die viele Bankkunden, gleich welcher Couleur, schätzen werden. In Zeiten von Personaleinsparung und Filialabbau wird die Chance, dass ein Geldautomat mal wieder nicht da ist, wenn man ihn gerade braucht, immer größer. Doch die Pläne und Testläufe einiger Banken für Auszahlungsmöglichkeiten an stark kundenfrequentierten Orten wie Supermärkten und Tankstellen versprechen Abhilfe. Ganz neu ist diese Marktstrategie zwar nicht. Immerhin hat der Kunde in REWE-Supermärkten bereits seit 2003 die Möglichkeit, sich beim Kauf mit EC-Karte Geld auszahlen zu lassen. Allerdings ist hier die Höhe des Auszahlungsbetrags auf EUR 200,00 begrenzt und an die Bedingung eines Wareneinkaufs von mindestens EUR 20,00 manchmal EUR 25,00 geknüpft.

Postbankkunden können im Raum Hamburg aber schon heute bei allen Shell-Tankstellen die für Bankautomaten üblichen EUR 1000,00 pro Tag auszahlen lassen, ohne dass dies an eine besondere Bedingung geknüpft ist. Direktbanken könnten diese Modelle kopieren und so eine umfassendere Bargeldversorgung gewährleisten. Gerade Kunden im ländlichen Raum würden dies zu schätzen wissen.

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