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Archiv für die Kategorie ‘Banken’

07Dez

Direktbanken verfügen über kein Filialnetz, wie etwa die Sparkassen und Volksbanken, bieten ihren Kunden aber schon mal günstigere Konditionen bei der automatischen Geldauszahlung. Weil dies den Sparkassen zunehmend ein Dorn im Auge war, sperrten sie kurzerhand den Zugang ihrer Automaten für Direktbankkunden. Continue reading »

04Dez

Allen bisherigen Beteuerungen zum Trotz, hat die Deutsche Apotheker- und Ärztebank, kurz Apobank, doch Kapitalprobleme.
Um insgesamt 2,3 Prozent sank die Kernkapitalquote der Apobank allein in diesem ersten Halbjahr, nämlich von 8,7 auf 6,4 Prozent. Gleichzeitig fiel der Gewinn um ganze 87 Prozent auf 7,6 Millionen Euro. Laut Vorstandschef Herbert Pfennig liegt das auch daran, dass die Kunden das Vertrauen in den Kapitalmarkt verloren haben und hier kaum noch Geld investieren wollen. Ihre Risikovorsorge hat die Bank inzwischen mehr als verdoppelt. Sie liegt jetzt bei 38 Millionen Euro. Von einem Sanierungsfall war in Genossenschaftskreisen bereits die Rede. Continue reading »

26Nov

Wieder sind vertrauliche Kundendaten eingesehen wurden. Sind unsere Daten in Deutschland überhaupt noch sicher? Bei der Postbank konnten freie Handelsvertreter Einsicht nehmen.

Nach dem Datenskandal beim Finanzvertrieb AWD, wo Zehntausende Kundendaten abhanden kamen und bei der Karstadt-Quelle-Bank, bei der die Nummern von Kreditkarten an Dritte gelangte, hat nun die Postbank einen weiteren verursacht. 4000 Berater hatten Einblick auf Konten der Postbankkunden. Die Postbank wollte den Zugriff sperren, doch es wurde heute bekannt, dass die Handelsvertreter noch immer auf die Daten zugreifen können. Continue reading »

04Nov

Die im laufenden Geschäft geschriebenen schwarzen Zahlen erfreuen nur die Börse. Denn der netto Milliardenverlust kann dadurch nicht verschönert werden.

Wieder schlägt ein Milliardenverlust zu buche, in Höhe von 1,05 Milliarden Euro. Ausschlaggebend dafür sind die im dritten Quartal neuen Abschreibungen und eine Umstrukturierung des Konzers. Die vom Staat gestützte Bank fährt damit im Jahr 2009 einen Gesamtbetrag von 2,7 Milliarden Euro an Verlust ein. Continue reading »

07Okt

50 Milliarden US-Doller fordert die deutsche Finanzbranche aus der Insolvenzmasse der pleite gegangenen US-Bank Lehman Brothers. Die Aussichten auf eine Zahlung des beachtlichen Betrages sind aber sehr gering. Continue reading »

06Okt

Die Aufsicht über Banken und Versicherungen in Deutschland könnte bald komplett von einer zentralen Stelle gesteuert werden.

Die Bundesbank will die Aufsicht über Banken und Versicherungen vollständig übernehmen. Dies bestätigte eine Sprecherin der Bundesbank am Montag in Frankfurt. Bislang war das die Aufgabe der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Bundesbank Präsident Axel Weber und der Vorstand sind sich darüber einig. Continue reading »

05Okt

Für die Hypo Real Estate wird es bis 2011 keine Gewinnaussichten geben. Die Aktionäre wehren sich gegen eine Verstaatlichung der Bank.

Bei der Hauptversammlung des Immobilien- und Staatsfinanzierers in München teilte Vorstandschef Axel Wieandt mit, dass weitere staatliche Finanzmittel in Höhe von sieben Milliarden Euro benötigt werden, um eine Kernkapitalquote von mindestens zehn Prozent zu erreichen

Damit stünde einer Verstaatlichung der HRE nichts mehr im Weg. Der staatliche Finanzmarktstabilisierungsfonds (SoFFin), der bislang rund 90 Prozent der HRE-Aktien hält, würde nur Gelder bereitstellen, wenn er die Bank komplett übernehmen kann.

Vor 2012 gibt es scheinbar keine Aussicht auf Gewinne. Ein Verlust in Höhe von 4,9 Milliarden Euro entsteht allein schon durch Abschreibungen auf Forderungen und Wertpapiere von 2009 bis 2011. Hinzu kommen Belastungen von 1,5 Milliarden Euro für die Hilfe des Bundes.

Aktionäre wehren sich

Bei der Hauptversammlung hagelte es Kritik von den Aktionären. Sie wollen sich nicht mit einem Preis von 1,30 Euro pro Aktie abfertigen lassen. Vorwürfe von Enteignungen wurden laut. Die Aktionäre wollen Ihre Anteile behalten und streben eine Klage gegen die Verstaatlichung der HRE an. „Wir wollen keine Almosen, wir wollen fair behandelt werden“, sagte Daniela Bergdolt von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW).

01Okt

LBBW streicht Arbeitsplätze

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Durch das Streichen von Arbeitplätzen will die angeschlagene Landesbank Baden-Württemberg 700 Millionen Euro pro Jahr sparen. Das millionenschwere Sanierungsprogramm soll die LBBW aus der Krise holen.

2500 Stellen sollen gestrichen werden. Die größte deutsche Landesbank hatte dies am Donnerstag bei einer Sitzung mit den Trägern beschlossen. Damit sollen 700 Millionen Euro jährlich bis 2013 eingespart werden. „Jetzt müssen Altlasten abgebaut werden. Das ist schmerzhaft, aber es gibt keine Alternative.“ sagte Stuttgarts Oberbürgermeister Wolfgang Schuster. Die LBBW beschäftigt 13 600 Mitarbeiter.

Welche Standorte es betreffen wird, dazu gab es keine Äußerungen. In Berlin, wo sich der Hauptsitz von der LBBW befindet, kommt es wohl zu überproportionalen Kündigungen. Auch die im Ausland befindlichen Filialen soll es treffen.

Langfristig keine Besserung in Sicht

Diese Sparmaßnahme ordnete die EU-Kommission an, nachdem die Eigner der Bank fünf Milliarden Euro an frischem Kapital 2008 beisteuern mussten. Für das Jahr 2009 wird mit einem Verlust von 1,8 Milliarden Euro gerechnet. Hans-Jörg Vetter, der in wenigen Monaten den Posten des Vorstandschefs übernimmt, will Ordnung schaffen. Aus der Immobilien-branche wird sich die Landesbank mehr zurück und die Tochter Süd-Leasing soll verkauft werden.

30Sep

Commerzbank-Aktie auf Steigkurs

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Geschichtlich gesehen ist der September der schlechteste Monat für Aktien. Doch die Aktie von der Commerzbank lässt sich davon nicht beeindrucken. Continue reading »

30Sep

Was kostet die Freiheit?

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Die Bank oft America entzieht sich sicher der Kontrolle der US-Regierung und lässt sich das einiges kosten. Damit sind die staatlichen Garantien aber auch gestrichen. Continue reading »

18Sep

Neben Japans Bankvertreter beklagen sich nun auch die Europäer. Grund dafür sind die neuen Kapitalregeln. Baudouin Prot, (Vorstandvorsitzender BNP Paribas) ließ vor dem Senat verlauten, dass eventuelle Eigenkapitalvorschriften Europas Banken gegenüber Amerikas Banken eine Benachteilung bedeuten könnten. Continue reading »

07Sep

Der Leitzins so tief wie nie

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Seit Mai steht der Leitzins der Euro-Zone beharrlich auf 1,0 Prozent. Schuld an diesem Rekordtief ist die andauernde Krise im Finanz- und Wirtschaftswesen. Laut Wachstumsprognosen soll aber ein leichtes Abklingen der Krise in Sicht sein. Continue reading »